Bindemittel für Extremeinsatz

Bindemittel aus Vils kamen bei einer Hochgebirgsbaustelle am Hintertuxer Gletscher (Bau eines Sessellifts) zum Einsatz. Die Bauarbeiten im hochalpinen Gelände und vor allem im Gletscherbereich sind sehr schwierig. Da keine direkte Zufahrt zur Baustelle gegeben war, musste vor den eigentlichen Bauarbeiten eine Materialseilbahn errichtet werden. Da die Baufirma Rieder KG wetterunabhängig sein wollte, hat man sich zur Herstellung des Betons direkt auf der Baustelle entschlossen. Dies bedeutete, dass für einen Bedarf von ca. 3.500 m³ Beton Zuschlagstoffe, Zement aber auch Wasser zur Baustelle transportiert werden mussten. Es wurde im Bereich der neuen Talstation eine Mischanlage aufgestellt. Zwischen der Tal- und der Bergstation gab es eine weitere Materialseilbahn. Durch den „perfekten“ Sommer konnten die Bauarbeiten sehr rasch erledigt werden. Bereits Anfang September waren die beiden Stationen und die Fundamente für die Stützen von der Baufirma größtenteils hergestellt. Die gute Bauabwicklung forderte neben einem vorausschauenden Polier ein gutes Miteinander vor Ort. Aber auch Lieferanten, auf die sich die Baufirma verlassen konnte. Durch die perfekte Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und der Spedition Koler konnte unser Zement in BigBags termingerecht zur Baustelle gebracht werden.


„FORTIPHALT“ Boden für Höchstbelastungen

Ein Kompaktsystem mit unglaublichem Belastungspotenzial.

Schretter & Cie – Vils, ein mittelständisches Unternehmen der Baustoffindustrie, zählt zu den führenden Herstellern von mineralischen Produkten in Tirol und Vorarlberg. Das rührige Außerferner Unternehmen sorgt immer wieder durch Innovationen auf dem Gebiet neuer Baumaterialien und bautechnischen Anwendungen für Aufsehen. Durch stetige, langjährige und kundenorientierte Entwicklung gelingt es dem traditionsreichen privaten Unternehmen in Familienbesitz immer wieder intelligente Lösungen für hohe Ansprüche auf den Markt zu bringen.

FORTIPHALT - eine dieser Neuentwicklungen, ist eine halbstarre Deckschicht für hochbelastete Verkehrs- und Lagerflächen und wurde gemeinsam mit der Firma STRABAG entwickelt. Der Belag besteht aus einem hohlraumreichen Asphalttraggerüst (Drainasphalt) und einem mineralischen Füllgut - Viscofill 03 Drainasphaltfüller mit hohen Endfestigkeiten.

„FORTIPHALT verbindet ideal die positiven Eigenschaften der beiden Baustoffe Asphalt und Beton und eignet sich hervorragend für Flächen, die extremen Beanspruchungen dauerhaft standhalten müssen. Dabei wird das bituminöse Traggerüst mit einem Hohlraumgehalt von 25-30% mit dem hochfließfähigen und hochfesten zementösen Baustoff verfüllt. Der sehr früh begeh- und befahrbare Belag ist weitgehend fugenlos und widerstandsfähig gegen chemische und mechanische Belastungen.“ erklärt Ing. Gerold Schennach (Schretter & Cie Vils).

Halbstarre Beläge gelangen meist bei großflächigen, starkbelasteten Verkehrs- und Industrieflächen im Innen- und Außenbereich zur Anwendung. Ausgeführt wurden bereits: Busbuchten, Kreisverkehrsflächen, Stell- und Lagerplätze, Containerterminal, Parkgaragen, starkbelastete Kreuzungsbereiche etc. unter anderem. bei den Firmen CAT-Zeppelin in Inzing, Rauch - Widnau (CH) Leitner in Telfs (Pistenbully) oder auch Liebherr Kreuzung in Telfs. Auskünfte erteilt Dipl. Ing. Thomas Gapp (Schretter & Cie Vils) Tel. +43676/84010022, Ing. Ferdinand Hatzl (Strabag AG Verkehrswegebau Tirol & Vorarlberg) Tel. +43664/5246398.

Besuchen Sie uns auf der VIATEC 2014 vom 19.-21.2.2014 am Stand V013.


Ortsdurchfahrt Stanzach

In den Sommermonaten wurde die „Metzgerskurve“ im Gemeindegebiet von Stanzach entschärft. Nicht nur die Verkehrsführung war hier sehr problematisch, auch die Fußgänger konnten nicht gefahrlos passieren. Die bergseitig vorhandene Stützmauer wurde bereits vor einiger Zeit partiell mit Spritzbeton gesichert. Im Zuge der Umbauarbeiten entstand dadurch am östlich gelegenen Hangbereich eine permanente Spritzbetonnagelwand mit Böschungseinschnitten bis zu ca. 9,0 m Höhe.  Zusätzlich wurden Betonfertigteile mit Lärmschutzpaneelen vorgesetzt und mit Füllbeton hinterfüllt. Der gesamte Oberbau und auch die Entwässerungseinrichtungen der Landesstraße mussten saniert, ergänzt oder überhaupt erneuert werden. Eine fußläufige Verbindung zum Ortsteil „Rain“ wurde mit einem Geh- und Radweg aufrechterhalten. Die Arbeiten sollten bis Ende Juni 2014 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten werden sich auf rund € 1,5 Millionen belaufen.



Erneut ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb

Foto: Land Tirol/Wucherer

In rund 5.000 Tiroler Betrieben werden mehr als 14.000 Lehrlinge ausgebildet. Als einer von 114  Tiroler Betrieben wurde uns das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ für das Engagement bei der Ausbildung erneut verliehen.  Wir gehören damit zu den lediglich 29 Unternehmen, welche die Auszeichnung seit der ersten Stunde im Jahr 2001 innehaben. Für die Verleihung der Auszeichnung gelten strenge Maßstäbe. So muss ein Betrieb über die für die Ausbildung erforderliche Organisation und Ausstattung verfügen und Lehrlinge bereits über einen längeren Zeitraum erfolgreich ausbilden. Dies wird durch diverse zusätzliche Aktivitäten von Seiten unserer Ausbilder mehr als gewährleistet. So wurde in jüngster Zeit etwa ein „Ausbildungsflyer“ herausgegeben, in dem unsere 6 Lehrberufe vorgestellt werden. Dieser wird bei Präsentationen durch unsere Ausbilder und Lehrlinge an den Hauptschulen bzw. Mittelschulen und den Polytechnischen Schulen verteilt und detailliert erörtert. Zusätzlich führten wir für unsere Lehrlinge innerhalb der internen Schulungsreihe „Der Lehrling – Ein Aushängeschild der Firma“ ein Seminar zur Thematik „Rhetorik für Jugendliche“ durch.  Auch sind für unsere Ausbilder regelmäßige Fortbildungen selbstverständlich. Auf unserer Homepage-Rubrik „Ausbildung“ sind die jeweiligen Aktivitäten immer zeitnah abgebildet.Daher gilt ein besonderer Dank allen unseren Ausbildern, die die Lehrlinge zum erfolgreichen Lehrabschluss führen und die Qualität unserer Berufsausbildung sicherstellen.  


Aktuelles zur Ausbildung

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Zement für die höchste Baustelle Österreichs: Wildspitzbahn auf 3440 m

Die neue Wildspitzbahn - eine Einseilumlaufbahn mit 61 Gondeln - befördert Gäste ins ewige Eis auf 3.440 Meter Höhe. Zur Wintersaison wurde dort auch das höchste Café Österreichs mit frei schwebender Terrasse eröffnet. Die neue Bahn und das „Café 3.440“ stellen für die Pitztaler Gletscherbahn mit etwa 20 Millionen Euro die größte Investition der letzten Jahre dar. Acht Personen finden in den Doppelmayr-Gondeln mit Sitzheizung Platz und gelangen von der Talstation (2.840 m) auf den Hinteren Brunnenkogel (3.440 m). Der kurze Sommer zum Bauen, das wechselhafte Wetter, die Höhe und eisige Beschaffenheit des Bodens stellten die Bauunternehmen Hoch-Tiefbau, Imst sowie Franz Thurner, Ötz vor außergewöhnliche Herausforderungen. Viele Höhenbaustellen wurden per Hubschrauber mit Material versorgt. Da die Bauzeit sehr knapp bemessen war, wollten die Firmen auf Nummer sicher gehen und errichteten eine eigene Mischanlage und eine Materialseilbahn am Pitztaler Gletscher. Somit musste unser Zement CEM II/A-M (S-L) 42,5 R in BigBags vor Ort gebracht werden. Die Bauzeit betrug zwei Jahre und wurde bis Anfang November 2012 feierlich eroffnet.

Bild: HTB-Imst

Bild: HTB-Imst

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Bild: HTB-Imst

Bild: HTB-Imst

Bild: HTB-Imst

Bild: HTB-Imst

Bild: Pitztaler Gletscherbahnen