Berg oder Bagger
mineralische Spezialbaustoffe die dem Druck standhalten
Vils, Februar 2012
Schretter & Cie aus Vils zählt zu den führenden Produzenten für Spezialbaustoffe auf mineralischer Basis. Seine Innovationskraft bezieht das Privatunternehmen aus seiner Jahrzehnte langen Erfahrung sowie stetiger, kundenorientierter Forschung & Entwicklung. Innovative Lösungen für anspruchsvolle Bedingungen bieten etwa die Produkte COMGUN, ein komprimierbarer Spritzbeton für den Einsatz in druckhaften Gebirge und FORTIPHALT, eine halbstarre Deckschicht für hochbelastete Verkehrsflächen.
COMGUN – komprimierbarer Nassspritzbeton zum Einsatz bei druckhaftem Gebirge
Druckhaftes Gebirge konnte bisher nur aufwändig im konventionellen Sprengvortrieb durchörtert werden. Basierend auf der COMPEX Technologie - ein komprimierbarer Ringspaltmörtel für den TBM-Vortrieb in druckhaftem Gebirge - gelang es, einen verformbaren Spritzbeton mit einem Stauchungspotenzial von mindestens 5 Vol. % und ausreichender Festigkeit herzustellen. Durch diesen Spritzbeton kann auf den Einbau von Stauchelementen verzichtet werden. Zudem sprechen die statischen Vorteile einer durchgängig homogenen Spritzbetonschale, die in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann, für sich.
FORTIPHALT - Bodenbelag für hochbelastete Verkehrsflächen
In einer Gemeinschaftsentwicklung der Firmen STRABAG und Schretter & Cie können die jeweiligen Vorteile von Asphalt und Beton kombiniert werden. Das Ergebnis – FORTIPHALT – ist ein Belag, der extremsten Beanspruchungen dauerhaft standhält und sein Einsatzgebiet im Industrie-, Verkehrswegebau, etc. findet.
FORTIPHALT kombiniert die Vorteile von „weich“ gelagertem Korngerüst in Verbindung mit einem hochfesten Füllgut. Er besteht aus bitumengebundenem Traggerüst mit einem Hohlraumgehalt von 25-30% und hochfließfähigem zementgebundenem Mörtel mit sehr hohen Festigkeiten - ViscoFill 03. Halbstarre Beläge werden meist als großflächige, fugenarme bzw. fugenlose Deckschichten bei hochbelasteten Verkehrs- und Industrieflächen derzeit schon u.a. bei den Firmen CAT-Zeppelin in Inzing, Rauch in Widnau (Abfüllung von RedBull Europa) oder bei Leitner in Telfs (Pistenbully) eingesetzt und haben sich im Betriebsalltag bewährt.
Besuchen Sie uns auf der VIATEC/BrennerCongress 2012 15.-17.2.2012
Messe Innsbruck - Halle 2 OG, Stand: 023
Ing. Gerold Schennach
Verkauf Spezialbaustoffe
Tel.: +43 (5677) 8401 ∙ 265
Mobil: +43 (664) 345 46 36
gerold.schennach(at)schretter-vils.co.at
Betonhuangart auf Büchsenhausen: Auftakt der Bausaison
Innsbruck, 26. Jänner 2012
Auch heuer lud der Baustoffhersteller Schretter & Cie aus Vils zum „Betonhuangart“ auf Schloss Büchsenhausen. Die unter den Bauleuten bereits zum Fixpunkt gewordene Veranstaltung läutet bereits traditionell die Bausaison in Tirol ein.
Wie in den vergangenen Jahren konnte die Geschäftsleitung der Firma Schretter & Cie GmbH & CoKG – Ing. Robert Schretter und Dr. Reinhard Schretter – das „Who is Who“ der Tiroler Bauwirtschaft sowie viele Gäste aus den benachbarten Regionen im Schloss Büchsenhausen zu einem gemütlichen Abend begrüßen.
Anerkennungspreis für jungen Wissenschaftler
Neben der traditionellen Analyse des wirtschaftlichen Umfeldes im letzten Jahr und einem Ausblick auf die nächsten Monate durch Dr. Reinhard Schretter erfolgte in diesem Jahr wieder eine Prämierung einer wissenschaftlichen Arbeit. Der Jungwissenschaftler Dr.-Ing. Sandro Weisheit, der am Institut für Materialtechnologie der Universität Innsbruck arbeitet, wurde für seine hervorragende Doktorarbeit zum Thema
„Zu den Einflüssen der klimatischen Umgebungsbedingungen auf die Eigenschaften eines selbstverdichtenden Betons“
mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.
Dr.-Ing. Sandro Weisheit untersuchte die klimatischen Einflüsse einerseits auf die Verarbeitbarkeit des Frischbetons, andererseits auf die Sichtbetonqualität des erhärteten Betons. Er fand erhebliche Unterschiede abhängig von der Temperatur bei der Fließfähigkeit und Offenzeit sowie je nach Luftfeuchtigkeit bei der Porigkeit der Betonoberfläche und damit bei der Sichtbetonqualität. Der Preis wurde vom Vorsitzenden der Jury, Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Jürgen Feix, überreicht.
© Bilder Wolfgang Lackner
Alpentherme Ehrenberg: Barfuß auf Vilser Baustofftechnologie
Mit der Alpentherme Ehrenberg geht ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung in und rund um den Reuttener Talkessel in Erfüllung. Neben der großzügigen Gestaltung der Badelandschaft im Innenbereich bietet auch der Außenbereich mit verschiedenen Becken und Reifenrutsche, Kinderspielplatz, Sauna etc. genügend Möglichkeiten zur Erholung. Bei der Fußbodengestaltung im außenliegenden Wellnessbereich und der Wegführung zwischen den einzelnen Becken wurde dabei auf ca. 900 m² auf unsere Baustofftechnologie zurückgegriffen.
Nach dem Einbau einer entsprechend dicken Bitumentragschicht als Unterbau und dem Auftrag einer ca. 4-5 cm starken Deckschicht erfolgte die vollständige Verfüllung, der für diese Technologie typischen Hohlräume, mit Viscofill 03 Drainasphaltfüller.
Für die Wegführung im Wellnessbereich gelangte eine beheizbare Variante mit eingelegten Kunststoffrohren zur Ausführung, damit auch bei schlechten Witterungsbedingungen eine entsprechend angenehme Temperatur im Barfußbereich gewährleistet werden kann. Bei ViscoFill 03 Drainasphaltfüller handelt es sich um ein hochfließfähiges Material mit einem Größtkorn von 0,3 mm, produziert in unserer Trockenbaustoffanlage in Vils. Auf Grund eines sehr niederen W/Z-Wertes von kleiner 0,3 erreicht das Produkt bei dieser sehr fließfähigen Konsistenz sehr hohe Festigkeitswerte und eignet sich somit ideal für das Zusammenspiel mit dem Drainasphalt. Aus optischen Gründen, aber auch um die Rutschsicherheit zu gewähren, wurde der Belag in einigen Bereichen sandgestrahlt bzw. geschliffen.
Mineralisch kreativ: Beton - hochfest, aber lichtdurchlässig
Das 1899 gegründete Unternehmen Schretter & Cie bewahrte als Tiroler Familienunternehmen stets seine Unabhängigkeit und fokussierte sich auf die innovative Weiterentwicklung der mineralischen Grundbaustoffe Zement, Kalk und Gips. Das große Spektrum der Einsatzmöglichkeiten im herkömmlichen wie auch im modern, kreativen Bereich von mineralischen Produkten inspiriert die Anwender und Planer immer wieder aufs neue. So bietet Schretter & Cie für seine hochqualitativen, innovativen Bindemittel einen konstruktiv kreativen Dialog mit dem Kunden an.
Das Ergebnis
Hochqualitative Kundenberatung kann selbst bei bereits bestehenden Entwicklungen in der entscheidenden Phase einen Schub geben. Auf dieser Basis konnte der mit dem „Reddot Design Award 2010“ ausgezeichnete Luccon Lichtbeton mit einem Schretter Zement weiter optimiert werden.
Lichtbeton
Modernes Planen, Bauen und Wohnen verlangt immer wieder nach Material-Innovationen, die der Architektur neue Impulse verleihen. Die Firma Luccon Lichtbeton GmbH aus dem vorarlbergischen Rheintal, fertigt seit geraumer Zeit für die unterschiedlichsten Anwendungen einen hochfesten Feinbeton, dessen ganz spezielle Eigenschaft die Phantasien von Architekten, Handwerkern und Designern beflügelt. Durch ein schichtweise eingearbeitetes Gewebe aus Lichtwellenleitern gewinnt der massive Baustoff Beton an Transparenz und sorgt damit für verblüffende Effekte, sowohl innen als auch außen.
Wie entsteht Lichtbeton?
Hochwertige Lichtwellenleiter, industriell in ein Gewebe eingebracht, werden in einem durch Patente geschützten halbautomatischen Verfahren Schicht für Schicht in die Produktion großvolumiger Blöcke aus hochfestem Feinbeton eingearbeitet. Geschnitten zu Platten in variablen Größen und Stärken entstehen oberflächenveredelte Bauelemente, deren Lichtdurchlässigkeit nicht die einzige Besonderheit ist.
Lichtdurchlässig, aber massiv wie hochfester Beton
Trotz minimalem Anteil an optischen Fasern ist der beidseitige Lichtdurchlass im neuen Betonwerkstoff erstaunlich hoch, selbst bei meterdicken Betonkonstruktionen. So kann Lichtbeton durch die spezielle Zusammensetzung der Inhaltsstoffe durchaus mit hochfestem Beton konkurrieren: Druck- und Biegezugfestigkeit erreichen Werte, die Luccon selbst in dünnen Stärken vielseitig anwendbar machen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, denn das Material ist wasserundurchlässig und beständig gegen Frost und Tausalz.
Mehr dazu unter www.luccon.at
Neue Impulse für Bildung: „Was Zement alles kann!“
Arbeitsunterlagen für den fächerübergreifenden Unterricht
Der Unterricht an den Pflichtschulen wird immer komplexer und umfangreicher. Wissensvermittlung über heimische Produktionen, auch in lokaler Umgebung, die früher selbstverständlich war, kann im Regelunterricht oft nur mehr gestreift werden. Für spezielle Unterrichtsmittel fehlt den Schulen das Budget. „Wir wollen vor allem den Projektunterricht stärken und haben neue Unterlagen fächerübergreifend konzipiert“, so DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend für den Einsatz in Chemie, Geografie, Geschichte oder technisches Werken. Die Schulunterlagen „Was Zement alles kann!“ sind für Volksschule sowie Hauptschule und Unterstufe AHS oder Neue Mittelschule angelegt. Sie bestehen aus vier Broschüren und sind jeweils als SchülerInnen- und LehrerInnen-Ausgabe erschienen und ab sofort erhältlich.









