Zukunftsinvestitionen

Ein anspruchsvolles und umfangreiches Investitionsprogramm wird unsere Wettbewerbsfähigkeit bei Zement deutlich stärken und nachhaltig sichern. Der Markt verlangt mehr denn je nach leistungsfähigen, hochwertigen Zementen bzw. Bindemitteln für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Gleichmäßige Qualität und wirtschaftliche Herstellung sind für das Bestehen im Wettbewerb unabdingbar. Diesen Zielsetzungen entspricht unser Investitionsprogramm der nächsten Jahre.

Verfahrens- und umwelttechnische Maßnahmen bei der Zementklinkererzeugung (Vergleichmäßigung der verschiedenen Rohmaterialkomponenten, Verbesserungen des Drehofengangs), die Erneuerung und Erweiterung der Elektro-Infrastruktur (neue, leistungsstärkere Transformatoren), die konsequente Weiterentwicklung der Produktions- und Qualitätssteuerung, die Erhöhung der Lagerkapazität von Zement durch neue Silos und nicht zuletzt eine neue Zementmahlanlage werden unsere Liefervoraussetzungen stark verbessern. Die steigenden Mengen am Standort Vils stellen uns dann auch vor zusätzliche logistische Herausforderungen, da parallel zum LKW-Verkehr (eine 3. Verladespur wird überlegt) auch weiterhin umfangreiche An- und Verlieferungen mit der Bahn zu bewerkstelligen sein werden.

Mit neuen Anlagen ist natürlich auch die stetige Neudefinition von Aufgaben und Zuständigkeiten verbunden. Arbeitsplatzgestaltung, Verantwortungsbereiche und die Anforderungen an die Qualifikation unserer Mitarbeiter werden sich permanent weiterentwickeln. Dazu benötigen wir aufgeschlossene und an einer positiven Weiterentwicklung interessierte Mitarbeiter. 


High-Tech in der Zementmahlung

Die geplante neue Zementmühle am Standort Vils, die in weniger als anderthalb Jahren fertiggestellt sein wird (Produktionsbeginn Ende Dezember 2019), entspricht bei allen Kriterien höchstmöglichen Anforderungen. Der spezifische Stromverbrauch je Tonne Zement ist sehr niedrig, das Mahlsystem erlaubt die Mahlung verschiedener Bindemittel bzw. Stoffe und die Zementqualität wird ausgezeichnet sein. 

Die Kombination aus Gutbett-Walzenmühle mit Kugelmühle ist uns bereits bekannt: Unseren derzeitigen Kugelmühlen 5 bzw. 1 ist eine Gutbett-Walzenmühle vorgeschaltet. Die vorhandene Gutbett-Walzenmühle zur Vorzerkleinerung war von der Firma Polysius errichtet worden, wurde aber vor etlichen Jahren mit den bewährten Hexadur-Bandagen der deutschen Firma Köppern optimiert. Von Köppern stammt auch der vor drei Jahren errichtete Hochleistungssichter, wodurch die Mühlenleistung gesteigert und der Energieverbrauch weiter gesenkt werden konnte. Das neue, zusätzliche Mahlsystem fußt auf diesen Erfahrungen.

Steuerung und Überwachung werden in unser Prozessleitsystem voll eingebunden. Unser „LIMS“ (Labor-Informations- und Managementsystem) liefert die entsprechenden Qualitäts- und Produktionsdaten, und ein Laser-Granulometer bestimmt das „Steigungsmaß“, also die optimale Korngrößenverteilung, welches die bis vor kurzem übliche Bestimmung der Feinheit (Blaine-Wert) ergänzt bzw. ablöst. Der Standort südlich der Klinkerhalle wurde ausgewählt, da er hinsichtlich aller relevanten Kriterien das ideale Paket bietet.

Die neue Zementmahlanlage wird also modern, wirtschaftlich und flexibel sein. Sie ist ein bedeutender Meilenstein zur Zukunftssicherung in einem turbulenten Zementmarkt.


Großes Interesse: Wirtschaftsmeile

Vom 4. bis zum 6. Mai 2018 fand die Außerferner Wirtschaftsmeile statt. Die Messe ist nach der Frühjahrs- beziehungsweise Herbstmesse in Innsbruck die zweitgrößte Leistungsschau in Tirol. Die Besucher konnten sich ein Bild über die Produktpalette machen, sowie in Fachgesprächen mit Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen Einblicke in die Arbeitswelt bei Schretter & Cie gewinnen. Für unsere Kunden und Partner bot der Branchentreff „Modernes Bauen“ eine Vorschau auf die Zukunft.

Das Radlader-Geschicklichkeitsspiel spornte Groß und Klein zu Höchstleistungen an. Zu gewinnen waren Kaufmannschaftsgutscheine und als Hauptpreis eine Mitfahrt im großen Radlader des Kalksteinbruchs Höfen, welche sich ein Lechaschauer sicherte.


James Bond am Gaislachkogel im Ötztal

Nun ist die Katze aus dem Sack – die spektakuläre Baustelle beim Ice Q am Gaislachkogel wird eine einzigartige „James-Bond-Kinoinstallation“. Damit kehrt 007 nach den Dreharbeiten zu „Spectre“ im Jahr 2015 wieder und vor allem ständig nach Sölden zurück. Dafür entsteht ein „maßgeschneidertes, neues Gebäude auf dem Berggipfel“, entworfen und gebaut vom Innsbrucker Architekten Johann Obermoser. Nicht nur die Ötztaler Touristiker freuen sich, James Bond zurück nach Sölden zu bringen „durch die Erschaffung eines einzigartigen Erlebnisses im Herzen von Tirol“. Dieses Konzept hätte nämlich auch in London oder New York entstehen können. Dieser Bau am Gipfel des Gaislachkogel wird die Stellung von Sölden als ganzjährige Destination für Sport und Unterhaltung stärken. 
Noch steht der Name der Kinoinstallation nicht fest, das Konzept bleibt 007-gemäß vorerst Geheimsache.Fest steht, dass bei dieser „geheimen  Aktion“ unser Zement CEM II A-M (S-L) 42,5 R zum Einsatz kommt. Bauausführend ist die Firma Ing. Franz Thurner aus Ötz. Zum Teil wird der Beton von den Gebrüdern Scheiber aus Huben mit großem Aufwand – Transport bis zur Mittelstation, dort umladen auf den einzigen Allrad-Mischwagen im Tiroler Oberland  -  zur Baustelle gebracht. Ein Großteil des Betons wird jedoch direkt vor Ort gemischt. Nur durch den mutigen Einsatz von Stefan Fasslunger – Fahrer von Silo Melmer – ist es möglich, dass unser Zement bis knapp unterhalb des Gipfels (3.056 m) transportiert wird. Stefan hat dafür sogar seinen Urlaub verschoben.


Bindemittel für Extremeinsatz

Bindemittel aus Vils kamen bei einer Hochgebirgsbaustelle am Hintertuxer Gletscher (Bau eines Sessellifts) zum Einsatz. Die Bauarbeiten im hochalpinen Gelände und vor allem im Gletscherbereich sind sehr schwierig. Da keine direkte Zufahrt zur Baustelle gegeben war, musste vor den eigentlichen Bauarbeiten eine Materialseilbahn errichtet werden. Da die Baufirma Rieder KG wetterunabhängig sein wollte, hat man sich zur Herstellung des Betons direkt auf der Baustelle entschlossen. Dies bedeutete, dass für einen Bedarf von ca. 3.500 m³ Beton Zuschlagstoffe, Zement aber auch Wasser zur Baustelle transportiert werden mussten. Es wurde im Bereich der neuen Talstation eine Mischanlage aufgestellt. Zwischen der Tal- und der Bergstation gab es eine weitere Materialseilbahn. Durch den „perfekten“ Sommer konnten die Bauarbeiten sehr rasch erledigt werden. Bereits Anfang September waren die beiden Stationen und die Fundamente für die Stützen von der Baufirma größtenteils hergestellt. Die gute Bauabwicklung forderte neben einem vorausschauenden Polier ein gutes Miteinander vor Ort. Aber auch Lieferanten, auf die sich die Baufirma verlassen konnte. Durch die perfekte Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und der Spedition Koler konnte unser Zement in BigBags termingerecht zur Baustelle gebracht werden.


„FORTIPHALT“ Boden für Höchstbelastungen

Ein Kompaktsystem mit unglaublichem Belastungspotenzial.

Schretter & Cie – Vils, ein mittelständisches Unternehmen der Baustoffindustrie, zählt zu den führenden Herstellern von mineralischen Produkten in Tirol und Vorarlberg. Das rührige Außerferner Unternehmen sorgt immer wieder durch Innovationen auf dem Gebiet neuer Baumaterialien und bautechnischen Anwendungen für Aufsehen. Durch stetige, langjährige und kundenorientierte Entwicklung gelingt es dem traditionsreichen privaten Unternehmen in Familienbesitz immer wieder intelligente Lösungen für hohe Ansprüche auf den Markt zu bringen.

FORTIPHALT - eine dieser Neuentwicklungen, ist eine halbstarre Deckschicht für hochbelastete Verkehrs- und Lagerflächen und wurde gemeinsam mit der Firma STRABAG entwickelt. Der Belag besteht aus einem hohlraumreichen Asphalttraggerüst (Drainasphalt) und einem mineralischen Füllgut - Viscofill 03 Drainasphaltfüller mit hohen Endfestigkeiten.

„FORTIPHALT verbindet ideal die positiven Eigenschaften der beiden Baustoffe Asphalt und Beton und eignet sich hervorragend für Flächen, die extremen Beanspruchungen dauerhaft standhalten müssen. Dabei wird das bituminöse Traggerüst mit einem Hohlraumgehalt von 25-30% mit dem hochfließfähigen und hochfesten zementösen Baustoff verfüllt. Der sehr früh begeh- und befahrbare Belag ist weitgehend fugenlos und widerstandsfähig gegen chemische und mechanische Belastungen.“ erklärt Ing. Gerold Schennach (Schretter & Cie Vils).

Halbstarre Beläge gelangen meist bei großflächigen, starkbelasteten Verkehrs- und Industrieflächen im Innen- und Außenbereich zur Anwendung. Ausgeführt wurden bereits: Busbuchten, Kreisverkehrsflächen, Stell- und Lagerplätze, Containerterminal, Parkgaragen, starkbelastete Kreuzungsbereiche etc. unter anderem. bei den Firmen CAT-Zeppelin in Inzing, Rauch - Widnau (CH) Leitner in Telfs (Pistenbully) oder auch Liebherr Kreuzung in Telfs. Auskünfte erteilt Dipl. Ing. Thomas Gapp (Schretter & Cie Vils) Tel. +43676/84010022, Ing. Ferdinand Hatzl (Strabag AG Verkehrswegebau Tirol & Vorarlberg) Tel. +43664/5246398.

Besuchen Sie uns auf der VIATEC 2014 vom 19.-21.2.2014 am Stand V013.


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