Expertenforum Industriefußböden Innsbruck

Veranstaltungshinweis:
Dienstag, 17. September 2013, 15:00 - 18:0
Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Die monolithische Bodenplatte

Das nächste Expertenforum finden am 17. September 2013 in Innsbruck statt. Im Mittelpunkt stehen monolithische Betonplatten, für deren Herstellung das Zusammenwirken vieler Beteiligter notwendig ist. Die Auswahl der Betonkomponenten und deren richtige Zusammensetzung sind für die Herstellung eine wesentliche Voraussetzung. Hochrangige Vortragende referieren über die wesentlichen Anforderungen an Monoplatten, deren Planung, Entwicklung und Verlegung. Industrielle Betonoberflächen sind großen Belastungen ausgesetzt. Die durchaus unterschiedlichen Vorgaben beim Einbau und beim Nacharbeiten müssen unbedingt berücksichtigt werden. Um das Schadensrisiko zu minimieren, wurde eine Checkliste erstellt, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt wird.

Mit der Veranstaltungsreihe des Expertenforums werden wichtige Akzente für innovative Bausysteme gesetzt.

Der Eintritt ist frei!

Unterlagen zur Veranstaltung
Anmeldung über Zement & Beton


Christian-Doppler-Labor für Zement- und Betontechnologie bewährt sich

Seit 2010 ist Schretter & Cie, Portlandzement- und Kalkwerk aus Vils, Mitglied und Partner eines von insgesamt ca. 60 Christian-Doppler-Labors in Österreich. Erstmals im Bereich der Zement- und Betontechnologie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Roman Lackner, Leiter des Arbeitsbereichs Materialtechnologie an der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck, ein solches Forschungsvorhaben eingerichtet.

Im Rahmen des Forschungslabors sucht Dipl.-Ing. Jürgen Baumgärtner aus der Forschungsabteilung der Firma Schretter & Cie in einer Doktorarbeit neue Anwendungsgebiete für Schretter Schnellzement SupraCem.

Weitere Firmenpartner sind die Fa. DOKA, Amstetten und Fibre C, ein Unternehmen der Fa. Rieder, Maishofen.

Im Rahmen der Zwischenevaluierung wurde der aktuelle Forschungsfortschritt in den einzelnen Modulen dargestellt. Die Gutachter der Christian-Doppler Gesellschaft stellten dem CD-Labor ein hohes Forschungsniveau aus und befürworteten die Verlängerung. Geplant ist eine Forschungsdauer von insgesamt sieben Jahren.


Beton - glänzende Zusammenarbeit

Das 1899 gegründete Unternehmen Schretter & Cie bewahrte als Tiroler Familienunternehmen stets seine Unabhängigkeit und fokussierte sich auf die innovative Weiterentwicklung der mineralischen Grundbaustoffe Zement, Kalk und Gips. Das große Spektrum der Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Produkten im herkömmlichen wie auch im modern-kreativen Bereich inspiriert die Anwender und Planer immer wieder aufs Neue. So bietet Schretter & Cie für seine hochqualitativen innovativen Bindemittel einen konstruktiv-kreativen Dialog mit dem Kunden an.

Enge Zusammenarbeit
Lösungen für Kunden anbieten und gleichzeitig neue Akzente bei mineralischen Baustoffen setzen, ist das Erfolgsrezept der Forschung & Entwicklung bei Schretter & Cie. Zahlreiche Innovationen konnten bereits auf den Markt gebracht werden. Hierbei spielt der enge Dialog zwischen anwendungsorientierter Forschung über die Planer hin zu den Praktikern eine wichtige Rolle für die Optimierung bestehender bzw. das Entwickeln neuer Produkte.

Das Ergebnis
Technischer Feinschliff, flexible Anpassung und eine kontinuierliche Kundenbetreuung ermöglichen die Verwirklichung neuer kreativer Anwendungsmöglichkeiten mineralischer Baustoffe. So entstand aus der Kooperation mit der Fa. Ing. Hans Lang GmbH aus Vomperbach und der Firma Swarovski eine außergewöhnliche Verbindung.

CRYSTAL CONCRETE by Lang
Aus einem von Schretter & Cie entwickelten Selbstverdichtenden Beton und SWAROVSKI ELEMENTS werden von der Firma Lang exklusive Betonpaneele gefertigt. Besonders ist, dass die Kristalle bereits während der Herstellung bündig in den Beton integriert werden. Dadurch können Bilder, grafische Designelemente, Namen oder Logos in jeder gewünschten Form abgebildet werden. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bieten eine optimale Grundlage für jeden Designer. So erhält Beton in der architektonischen Raumgestaltung für Interieur und Exterieur eine Hauptrolle als zentrales Gestaltungselement.

Die Ing. Hans Lang GmbH, Vomperbach ist als Bau- und Fertigteilbauunternehmen an mehreren Standorten in Tirol tätig. Die bereits langjährigen guten Beziehungen konnten durch das Projekt CRYSTAL CONCRETE noch einmal vertieft werden. Außerdem kann Schretter & Cie so einen weiteren Schritt in der Spezialisierung mineralischer Baustoffe zusammen mit seinen Partnern gehen.

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at

© www.guentheregger.at


Berg oder Bagger

mineralische Spezialbaustoffe die dem Druck standhalten

Vils, Februar 2012

Schretter & Cie aus Vils zählt zu den führenden Produzenten für Spezialbaustoffe auf mineralischer Basis. Seine Innovationskraft bezieht das Privatunternehmen aus seiner Jahrzehnte langen Erfahrung sowie stetiger, kundenorientierter Forschung & Entwicklung. Innovative Lösungen für anspruchsvolle Bedingungen bieten etwa die Produkte COMGUN, ein komprimierbarer Spritzbeton für den Einsatz in druckhaften Gebirge und FORTIPHALT, eine halbstarre Deckschicht für hochbelastete Verkehrsflächen.

COMGUN – komprimierbarer Nassspritzbeton zum Einsatz bei druckhaftem Gebirge
Druckhaftes Gebirge konnte bisher nur aufwändig im konventionellen Sprengvortrieb durchörtert werden. Basierend auf der COMPEX Technologie - ein komprimierbarer Ringspaltmörtel für den TBM-Vortrieb in druckhaftem Gebirge - gelang es, einen verformbaren Spritzbeton mit einem Stauchungspotenzial von mindestens 5 Vol. % und ausreichender Festigkeit herzustellen. Durch diesen Spritzbeton kann auf den Einbau von Stauchelementen verzichtet werden. Zudem sprechen die statischen Vorteile einer durchgängig homogenen Spritzbetonschale, die in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann, für sich.

FORTIPHALT - Bodenbelag für hochbelastete Verkehrsflächen
In einer Gemeinschaftsentwicklung der Firmen STRABAG und Schretter & Cie können die jeweiligen Vorteile von Asphalt und Beton kombiniert werden. Das Ergebnis – FORTIPHALT – ist ein Belag, der extremsten Beanspruchungen dauerhaft standhält und sein Einsatzgebiet im Industrie-, Verkehrswegebau, etc. findet.

FORTIPHALT kombiniert die Vorteile von „weich“ gelagertem Korngerüst in Verbindung mit einem hochfesten Füllgut. Er besteht aus bitumengebundenem Traggerüst mit einem Hohlraumgehalt von 25-30% und hochfließfähigem zementgebundenem Mörtel mit sehr hohen Festigkeiten - ViscoFill 03. Halbstarre Beläge werden meist als großflächige, fugenarme bzw. fugenlose Deckschichten bei hochbelasteten Verkehrs- und Industrieflächen derzeit schon u.a. bei den Firmen CAT-Zeppelin in Inzing, Rauch in Widnau (Abfüllung von RedBull Europa) oder bei Leitner in Telfs (Pistenbully) eingesetzt und haben sich im Betriebsalltag bewährt.


 

Einsatz von ComGun am Erkundungsstollen des Brenner Basistunnels


Alpentherme Ehrenberg: Barfuß auf Vilser Baustofftechnologie

Mit der Alpentherme Ehrenberg geht ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung in und rund um den Reuttener Talkessel in Erfüllung. Neben der großzügigen Gestaltung der Badelandschaft im Innenbereich bietet auch der Außenbereich mit verschiedenen Becken und Reifenrutsche, Kinderspielplatz, Sauna etc. genügend Möglichkeiten zur Erholung. Bei der Fußbodengestaltung im außenliegenden Wellnessbereich und der Wegführung zwischen den einzelnen Becken wurde dabei auf ca. 900 m² auf unsere Baustofftechnologie zurückgegriffen.
Nach dem Einbau einer entsprechend dicken Bitumentragschicht als Unterbau und dem Auftrag einer ca. 4-5 cm starken Deckschicht erfolgte die vollständige Verfüllung, der für diese Technologie typischen Hohlräume, mit Viscofill 03 Drainasphaltfüller.
Für die Wegführung im Wellnessbereich gelangte eine beheizbare Variante mit eingelegten Kunststoffrohren zur Ausführung, damit auch bei schlechten Witterungsbedingungen eine entsprechend angenehme Temperatur im Barfußbereich gewährleistet werden kann. Bei ViscoFill 03 Drainasphaltfüller handelt es sich um ein hochfließfähiges Material mit einem Größtkorn von 0,3 mm, produziert in unserer Trockenbaustoffanlage in Vils. Auf Grund eines sehr niederen W/Z-Wertes von kleiner 0,3 erreicht das Produkt bei dieser sehr fließfähigen Konsistenz sehr hohe Festigkeitswerte und eignet sich somit ideal für das Zusammenspiel mit dem Drainasphalt. Aus optischen Gründen, aber auch um die Rutschsicherheit zu gewähren, wurde der Belag in einigen Bereichen sandgestrahlt bzw. geschliffen.


Mineralisch kreativ: Beton - hochfest, aber lichtdurchlässig

Das 1899 gegründete Unternehmen Schretter & Cie bewahrte als Tiroler Familienunternehmen stets seine Unabhängigkeit und fokussierte sich auf die innovative Weiterentwicklung der mineralischen Grundbaustoffe Zement, Kalk und Gips. Das große Spektrum der Einsatzmöglichkeiten im herkömmlichen wie auch im modern, kreativen Bereich von mineralischen Produkten inspiriert die Anwender und Planer immer wieder aufs neue. So bietet Schretter & Cie für seine hochqualitativen, innovativen Bindemittel einen konstruktiv kreativen Dialog mit dem Kunden an.

Das Ergebnis
Hochqualitative Kundenberatung kann selbst bei bereits bestehenden Entwicklungen in der entscheidenden Phase einen Schub geben. Auf dieser Basis konnte der mit dem „Reddot Design Award 2010“ ausgezeichnete Luccon Lichtbeton mit einem Schretter Zement weiter optimiert werden.

Lichtbeton
Modernes Planen, Bauen und Wohnen verlangt immer wieder nach Material-Innovationen, die der Architektur neue Impulse verleihen. Die Firma Luccon Lichtbeton GmbH aus dem vorarlbergischen Rheintal, fertigt seit geraumer Zeit für die unterschiedlichsten Anwendungen einen hochfesten Feinbeton, dessen ganz spezielle Eigenschaft die Phantasien von Architekten, Handwerkern und Designern beflügelt. Durch ein schichtweise eingearbeitetes Gewebe aus Lichtwellenleitern gewinnt der massive Baustoff Beton an Transparenz und sorgt damit für verblüffende Effekte, sowohl innen als auch außen.

Wie entsteht Lichtbeton?
Hochwertige Lichtwellenleiter, industriell in ein Gewebe eingebracht, werden in einem durch Patente geschützten halbautomatischen Verfahren Schicht für Schicht in die Produktion großvolumiger Blöcke aus hochfestem Feinbeton eingearbeitet. Geschnitten zu Platten in variablen Größen und Stärken entstehen oberflächenveredelte Bauelemente, deren Lichtdurchlässigkeit nicht die einzige Besonderheit ist.

Lichtdurchlässig, aber massiv wie hochfester Beton
Trotz minimalem Anteil an optischen Fasern ist der beidseitige Lichtdurchlass im neuen Betonwerkstoff erstaunlich hoch, selbst bei meterdicken Betonkonstruktionen. So kann Lichtbeton durch die spezielle Zusammensetzung der Inhaltsstoffe durchaus mit hochfestem Beton konkurrieren: Druck- und Biegezugfestigkeit erreichen Werte, die Luccon selbst in dünnen Stärken vielseitig anwendbar machen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, denn das Material ist wasserundurchlässig und beständig gegen Frost und Tausalz.

Mehr dazu unter www.luccon.at


Neue Impulse für Bildung: „Was Zement alles kann!“

Arbeitsunterlagen für den fächerübergreifenden Unterricht

Der Unterricht an den Pflichtschulen wird immer komplexer und umfangreicher. Wissensvermittlung über heimische  Produktionen, auch in lokaler Umgebung, die früher selbstverständlich war, kann im Regelunterricht oft nur mehr gestreift werden. Für spezielle Unterrichtsmittel fehlt den Schulen das Budget. „Wir wollen vor allem den Projektunterricht stärken und haben neue Unterlagen fächerübergreifend konzipiert“, so DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend für den Einsatz in Chemie, Geografie, Geschichte oder technisches Werken. Die Schulunterlagen „Was Zement alles kann!“ sind für Volksschule sowie Hauptschule und Unterstufe AHS oder Neue Mittelschule angelegt. Sie bestehen aus vier Broschüren und sind jeweils als SchülerInnen- und LehrerInnen-Ausgabe erschienen und ab sofort erhältlich.

...mehr auf www.zement.at

Arbeitsunterlage für Volksschule - Schüler
Arbeitsunterlage für Volksschule - Lehrer
Arbeitsunterlage für Hauptschule bzw. Unterstufe AHS/Neue Mittelschule - Schüler
Arbeitsunterlage für Hauptschule bzw. Unterstufe AHS/Neue Mittelschule - Lehrer

Gerinnesanierung Hopfgarten i. B. und Kirchberg

Vils, Oktober 2011

Die Wildbach und Lawinenverbauung Sektion Tirol Gebietsbauleitung östliches Unterinntal mit Sitz in Wörgl arbeitet bereits sehr vielen Jahren an der Instandhaltung ihrer Bauwerke. So wurden unter anderem in diesem Jahr in diesem Jahr Abschnitte vom Thalhäuslgraben Hopfgarten, sowie vom Äußeren Wehrgaben in Kirchberg saniert. Zu Beginn der Sanierung wird das Bauteil von etwaiger Pflanzbewuchs gereinigt. Beschädigte Fugen und Betonteile werden mittels Hochdruckstrahlen entfernt. Nachdem die freigelegten Fugen und Betonflächen gereinigt wurden, kann mit den Spritzarbeiten begonnen werden. Je nach Größe der Fugen werden Materialien mit GK 4 mm oder GK 8 mm verwendet. Müssen  größere Ausbrüche „ausgespritzt“ werden, so ist es von Vorteil wenn ein schnell abbindender Spritzbeton zum Einsatz kommt. Bei Fugenarbeiten werden die Steine unmittelbar wieder gereinigt, um die Natursteinmauerungsstruktur wieder zu erhalten. Vollflächige Arbeiten werden „spritzrau“  belassen. Um eine optimale Erhärtung der sanierten Flächen zu gewährleisten,  erfolgt in den ersten Tagen eine Nachbehandlung mittels Flies. Durch diese Sanierung können die Bauwerke optimal erhalten bleiben.

 


L 18 - Lawinengalerie Kaltenbrunn und Untere Raichbrücke

Vils, Oktober 2011

Auf der L 18 Kaunertalstraße werden von km 5,55 bis km 6,15 die Lawinenstriche der Äußeren und Inneren Kaltenbrunnlawinen in Form einer Galerie verbaut. Diese Baumaßnahme unterteilt sich in zwei geschlossene Galeriebereiche (168 m und 180 m) und zwei talseitig offene Bereiche (168 m und 72 m). Somit ergibt sich eine Gesamtlänge der Kaltenbrunngalerie von 588 m. Am Baulosende wird die Linienführung bei der Unteren Raichbrücke entschärft und diese bachaufwärts mit einer Stützweite von 22,5 m neu errichtet.

Die Planung der Galerie Kaltenbrunn und der Unteren Raichbrücke sowie der Begleitwegbrücken wurde vom Büro Bernard Ingenieure ZT GmbH ausgeführt.
Die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte vom Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Brücken- und Tunnelbau. Die Vergabe erfolgte im Namen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft – Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol.
Das Baulos wurde an die ARGE Alpine Bau GmbH – Hilti & Jehle GmbH vergeben.

Die Auftragssumme beträgt ca. € 6,90 Mio. und wird zu verschiedenen Anteilen von Bund, Land, Landesstraßenverwaltung, Gemeinde Kaunertal, Abwasserverband Prutz und Umgebung, sowie Wasserverband Prutz-Faggen-Ried im Oberinntal bezahlt.

Die Überwachung der Baustelle erfolgt durch die Landesstraßenverwaltung vom Baubezirksamt Imst.


Vorarbeiten für den Brenner-Basistunnel

Vils, Juli 2011

Verlegung Trinkwasserstollen Padastertal

Der offizielle Startschuss zum Bau des Brenner-Basistunnels ist am 18.04.2011 gefallen. Die notwendigen Vorarbeiten für dieses ca. 56 km lange und dreiröhrige Bauwerk mit ca. 224 km Tunnel sind bereits im Laufen. Als eines der ersten Baulose wurden im Rahmen des Erkundungsloses Wolf – Nähe Steinach a. Br. - Maßnahmen zur Deponiefreimachung mit der Verlegung des Trinkwasserkraftwerkes im Padastertal erforderlich. Für den Bau der Druckrohrleitung wurde ein ca. 480 m langer Tunnel im Bündnerschiefer mit einem Ausbruchsquerschnittt von ca. 10 m² im Sprengvortrieb aufgefahren.
Für die Versorgung der Baustelle mit Spritzbeton im Bereich des sehr steilen, schluchtartigen Geländes entwickelte Schretter & Cie gemeinsam mit der ausführenden Baufirma Alpine-BEMO Tunneling (ABT) ein eigenes Maschinenkonzept mit einem entsprechenden Behältersystem. Das Material wurde dabei mittels Silo-LKW in Freifallsilos am Fuße des steilen Geländes eingeblasen, in Behälter abgefüllt, von Allrad-LKWs zum Portal transportiert und mittels Kran in die Spritzanlage entleert. Der Spritzbetontransport in den Tunnel erfolgte vom Portal über die Spritzmaschine. Diese komplizierte Logistik war notwendig, da diese hochalpine Lage der Baustelle für Silofahrzeuge nicht zu erreichen ist.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Systems in Kooperation mit den sehr gut eingespielten Mannschaften konnte vor kurzem, nach weniger als zwei Monaten, der Durchschlag gefeiert werden.
Glück Auf !

Aufbringen des Spritzbetons mittels Spritzroboter