Mineralisch kreativ: Beton - hochfest, aber lichtdurchlässig

Das 1899 gegründete Unternehmen Schretter & Cie bewahrte als Tiroler Familienunternehmen stets seine Unabhängigkeit und fokussierte sich auf die innovative Weiterentwicklung der mineralischen Grundbaustoffe Zement, Kalk und Gips. Das große Spektrum der Einsatzmöglichkeiten im herkömmlichen wie auch im modern, kreativen Bereich von mineralischen Produkten inspiriert die Anwender und Planer immer wieder aufs neue. So bietet Schretter & Cie für seine hochqualitativen, innovativen Bindemittel einen konstruktiv kreativen Dialog mit dem Kunden an.

Das Ergebnis
Hochqualitative Kundenberatung kann selbst bei bereits bestehenden Entwicklungen in der entscheidenden Phase einen Schub geben. Auf dieser Basis konnte der mit dem „Reddot Design Award 2010“ ausgezeichnete Luccon Lichtbeton mit einem Schretter Zement weiter optimiert werden.

Lichtbeton
Modernes Planen, Bauen und Wohnen verlangt immer wieder nach Material-Innovationen, die der Architektur neue Impulse verleihen. Die Firma Luccon Lichtbeton GmbH aus dem vorarlbergischen Rheintal, fertigt seit geraumer Zeit für die unterschiedlichsten Anwendungen einen hochfesten Feinbeton, dessen ganz spezielle Eigenschaft die Phantasien von Architekten, Handwerkern und Designern beflügelt. Durch ein schichtweise eingearbeitetes Gewebe aus Lichtwellenleitern gewinnt der massive Baustoff Beton an Transparenz und sorgt damit für verblüffende Effekte, sowohl innen als auch außen.

Wie entsteht Lichtbeton?
Hochwertige Lichtwellenleiter, industriell in ein Gewebe eingebracht, werden in einem durch Patente geschützten halbautomatischen Verfahren Schicht für Schicht in die Produktion großvolumiger Blöcke aus hochfestem Feinbeton eingearbeitet. Geschnitten zu Platten in variablen Größen und Stärken entstehen oberflächenveredelte Bauelemente, deren Lichtdurchlässigkeit nicht die einzige Besonderheit ist.

Lichtdurchlässig, aber massiv wie hochfester Beton
Trotz minimalem Anteil an optischen Fasern ist der beidseitige Lichtdurchlass im neuen Betonwerkstoff erstaunlich hoch, selbst bei meterdicken Betonkonstruktionen. So kann Lichtbeton durch die spezielle Zusammensetzung der Inhaltsstoffe durchaus mit hochfestem Beton konkurrieren: Druck- und Biegezugfestigkeit erreichen Werte, die Luccon selbst in dünnen Stärken vielseitig anwendbar machen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, denn das Material ist wasserundurchlässig und beständig gegen Frost und Tausalz.

Mehr dazu unter www.luccon.at


Neue Impulse für Bildung: „Was Zement alles kann!“

Arbeitsunterlagen für den fächerübergreifenden Unterricht

Der Unterricht an den Pflichtschulen wird immer komplexer und umfangreicher. Wissensvermittlung über heimische  Produktionen, auch in lokaler Umgebung, die früher selbstverständlich war, kann im Regelunterricht oft nur mehr gestreift werden. Für spezielle Unterrichtsmittel fehlt den Schulen das Budget. „Wir wollen vor allem den Projektunterricht stärken und haben neue Unterlagen fächerübergreifend konzipiert“, so DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend für den Einsatz in Chemie, Geografie, Geschichte oder technisches Werken. Die Schulunterlagen „Was Zement alles kann!“ sind für Volksschule sowie Hauptschule und Unterstufe AHS oder Neue Mittelschule angelegt. Sie bestehen aus vier Broschüren und sind jeweils als SchülerInnen- und LehrerInnen-Ausgabe erschienen und ab sofort erhältlich.

...mehr auf www.zement.at

Arbeitsunterlage für Volksschule - Schüler
Arbeitsunterlage für Volksschule - Lehrer
Arbeitsunterlage für Hauptschule bzw. Unterstufe AHS/Neue Mittelschule - Schüler
Arbeitsunterlage für Hauptschule bzw. Unterstufe AHS/Neue Mittelschule - Lehrer

Gerinnesanierung Hopfgarten i. B. und Kirchberg

Vils, Oktober 2011

Die Wildbach und Lawinenverbauung Sektion Tirol Gebietsbauleitung östliches Unterinntal mit Sitz in Wörgl arbeitet bereits sehr vielen Jahren an der Instandhaltung ihrer Bauwerke. So wurden unter anderem in diesem Jahr in diesem Jahr Abschnitte vom Thalhäuslgraben Hopfgarten, sowie vom Äußeren Wehrgaben in Kirchberg saniert. Zu Beginn der Sanierung wird das Bauteil von etwaiger Pflanzbewuchs gereinigt. Beschädigte Fugen und Betonteile werden mittels Hochdruckstrahlen entfernt. Nachdem die freigelegten Fugen und Betonflächen gereinigt wurden, kann mit den Spritzarbeiten begonnen werden. Je nach Größe der Fugen werden Materialien mit GK 4 mm oder GK 8 mm verwendet. Müssen  größere Ausbrüche „ausgespritzt“ werden, so ist es von Vorteil wenn ein schnell abbindender Spritzbeton zum Einsatz kommt. Bei Fugenarbeiten werden die Steine unmittelbar wieder gereinigt, um die Natursteinmauerungsstruktur wieder zu erhalten. Vollflächige Arbeiten werden „spritzrau“  belassen. Um eine optimale Erhärtung der sanierten Flächen zu gewährleisten,  erfolgt in den ersten Tagen eine Nachbehandlung mittels Flies. Durch diese Sanierung können die Bauwerke optimal erhalten bleiben.

 


L 18 - Lawinengalerie Kaltenbrunn und Untere Raichbrücke

Vils, Oktober 2011

Auf der L 18 Kaunertalstraße werden von km 5,55 bis km 6,15 die Lawinenstriche der Äußeren und Inneren Kaltenbrunnlawinen in Form einer Galerie verbaut. Diese Baumaßnahme unterteilt sich in zwei geschlossene Galeriebereiche (168 m und 180 m) und zwei talseitig offene Bereiche (168 m und 72 m). Somit ergibt sich eine Gesamtlänge der Kaltenbrunngalerie von 588 m. Am Baulosende wird die Linienführung bei der Unteren Raichbrücke entschärft und diese bachaufwärts mit einer Stützweite von 22,5 m neu errichtet.

Die Planung der Galerie Kaltenbrunn und der Unteren Raichbrücke sowie der Begleitwegbrücken wurde vom Büro Bernard Ingenieure ZT GmbH ausgeführt.
Die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte vom Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Brücken- und Tunnelbau. Die Vergabe erfolgte im Namen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft – Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol.
Das Baulos wurde an die ARGE Alpine Bau GmbH – Hilti & Jehle GmbH vergeben.

Die Auftragssumme beträgt ca. € 6,90 Mio. und wird zu verschiedenen Anteilen von Bund, Land, Landesstraßenverwaltung, Gemeinde Kaunertal, Abwasserverband Prutz und Umgebung, sowie Wasserverband Prutz-Faggen-Ried im Oberinntal bezahlt.

Die Überwachung der Baustelle erfolgt durch die Landesstraßenverwaltung vom Baubezirksamt Imst.


Vorarbeiten für den Brenner-Basistunnel

Vils, Juli 2011

Verlegung Trinkwasserstollen Padastertal

Der offizielle Startschuss zum Bau des Brenner-Basistunnels ist am 18.04.2011 gefallen. Die notwendigen Vorarbeiten für dieses ca. 56 km lange und dreiröhrige Bauwerk mit ca. 224 km Tunnel sind bereits im Laufen. Als eines der ersten Baulose wurden im Rahmen des Erkundungsloses Wolf – Nähe Steinach a. Br. - Maßnahmen zur Deponiefreimachung mit der Verlegung des Trinkwasserkraftwerkes im Padastertal erforderlich. Für den Bau der Druckrohrleitung wurde ein ca. 480 m langer Tunnel im Bündnerschiefer mit einem Ausbruchsquerschnittt von ca. 10 m² im Sprengvortrieb aufgefahren.
Für die Versorgung der Baustelle mit Spritzbeton im Bereich des sehr steilen, schluchtartigen Geländes entwickelte Schretter & Cie gemeinsam mit der ausführenden Baufirma Alpine-BEMO Tunneling (ABT) ein eigenes Maschinenkonzept mit einem entsprechenden Behältersystem. Das Material wurde dabei mittels Silo-LKW in Freifallsilos am Fuße des steilen Geländes eingeblasen, in Behälter abgefüllt, von Allrad-LKWs zum Portal transportiert und mittels Kran in die Spritzanlage entleert. Der Spritzbetontransport in den Tunnel erfolgte vom Portal über die Spritzmaschine. Diese komplizierte Logistik war notwendig, da diese hochalpine Lage der Baustelle für Silofahrzeuge nicht zu erreichen ist.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Systems in Kooperation mit den sehr gut eingespielten Mannschaften konnte vor kurzem, nach weniger als zwei Monaten, der Durchschlag gefeiert werden.
Glück Auf !

Aufbringen des Spritzbetons mittels Spritzroboter